Kindespflicht und ehrerbietiges Geben (Filial Piety & Reverence)
"Unter allen guten Taten steht die Kindespflicht an erster Stelle. Wer Eltern, Lehrer und tugendhafte Heilige ehrerbietig versorgt, gleicht einem, der die Wurzeln des Lebensbaums gießt. Sind die Wurzeln tief, wachsen Zweige und Blätter üppig, und alles Glück stellt sich von selbst ein."
Das universelle Kausalgesetz und Belege aus den klassischen Schriften (Warum gibt es diese karmische Folge?)
Der Buddhismus teilt das Feld des Verdienstes in drei Arten: das Feld der Dankbarkeit (Eltern und Lehrer), das Feld der Ehrfurcht (die Drei Juwelen: Buddha, Dharma, Sangha, sowie Heilige) und das Feld des Mitgefühls (arme und leidende Wesen). Eltern sind unsere „lebenden Buddhas“ in dieser Welt und die Quelle des Lebens. Wer seinen Eltern, die einem das Leben schenkten und einen aufzogen, kalt und hart begegnet und sie anschreit, aber tausend Meilen entfernt teuren Weihrauch verbrennt, um Reichtum zu erbitten, gleicht einem, der die Baumwurzeln abhackt und das Laub gießt – auf diese Weise kann niemals Wohlstand entstehen.
Anwendung von Bazi- und Horoskop-Abwehr (Welche Schicksalsmuster benötigen diese Übung am dringendsten?)
【Äußerst geeignete Personengruppen】: 1. Personen, deren Jahres- und Monatssäule im Bazi schweren Kollisionen und Konflikten ausgesetzt sind, die früh von zu Hause fortgingen und ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Herkunftsfamilie haben; 2. Personen, die bei Unternehmensgründungen wiederholt scheitern, deren Untergebene sich nicht unterordnen wollen und deren Kinder rebellisch und schwer zu erziehen sind (Eltern zu ehren kann direkt Loyalität der Untergebenen und kindliche Pietät der Kinder bewirken); 3. Personen, die danach streben, tiefes Yin-De im Verborgenen anzusammeln und das Familienschicksal zu festigen.
Praktischer Leitfaden für den modernen Alltag (Wie praktiziert man, ohne viel Geld auszugeben?)
1. Freundliche Miene und sanfter Ton (die schwierige Kunst der Zuneigung): Sprich mit den Eltern mit sanfter, geduldiger Stimme und lass dich nicht von ihrer Geschwätzigkeit und Langsamkeit im Alter irritieren; 2. Materielle und begleitende Fürsorge: Gib den Eltern regelmäßig Geld für den Lebensunterhalt, bringe sie zu Vorsorgeuntersuchungen, nimm dir regelmäßig Zeit für sie und höre ihnen zu; 3. Respekt vor Lehrern und Wertschätzung der Lehren: Bewahre Dankbarkeit gegenüber Lehrern und älteren Mentoren, die dich unterwiesen und gefördert haben, und grüße sie aktiv zu Festtagen.
Tabus der Gebepraxis (Wie vermeidet man den Verlust von Verdiensten?)
Bei der Fürsorge für die Eltern ist das Schlimmste, „nur Geld zu geben, dabei aber ein unfreundliches Gesicht zu zeigen und scharfe Worte zu gebrauchen“. Die alten Weisen sagten: „Ein Kind der Pietät, das tiefe Liebe hegt, hat stets eine sanfte Ausstrahlung; wer eine sanfte Ausstrahlung hat, zeigt stets einen heiteren Gesichtsausdruck.“ Eine sanfte Haltung ist die höchste Form der Kindespietät.
Täglich eine gute Tat – quantifiziere das Wachstum deiner Glücksenergie.
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