Große Zeremonie der indischen vedischen Gottheittiere und heiligen Reittiere (Vāhana)

Entdecken Sie die Fahrzeuge der alten indischen Kosmologie, die Schutztiere der neun Planeten-Gottheiten, die Totems der Kundalini-Chakren und das vollständige System der 16 heiligen vedischen Fahrzeuge.

Heilige Fahrzeuge der Trimurti und Hauptgottheiten (Garuda • Nandi • weiße Gans • heilige Maus • Pfau)

Garuda (Goldflügeliger Großer Vogel)
Gott Vishnu (Lord Vishnu)

Garuda (Goldflügeliger Großer Vogel)

Garuḍa
König aller Vögel, dessen ausgebreitete Flügel den Himmel bedecken können, ernährt sich von Drachen und Schlangen, symbolisiert die Macht des höchsten wahren Sonnenfeuers und den Willen, schnell dem Kreislauf von Geburt und Tod zu entkommen.
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Nandi (Heiliger Stier)
Shiva (Lord Shiva)

Nandi (Heiliger Stier)

Nandi
Sein Körper ist schneeweiß wie ein Schneeberg, er liegt das ganze Jahr still vor Shivas Tempel und symbolisiert endloses geduldiges Warten auf die Wahrheit, absolute Loyalität und das Stillen von Begierden.
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Hansagans (Brahma-Gans)
Brahma & Saraswati

Hansagans (Brahma-Gans)

Haṃsa
Makellos und rein, kann allein aus einer Mischung von Wasser und Milch die reine Milch trinken, symbolisiert höchste Achtsamkeit, Weisheit und Unterscheidungsvermögen (Viveka) sowie Erleuchtung und Befreiung.
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Mūṣika (Elefantengott-Ratte)
Elefantengott Ganesha (Lord Ganesha)

Mūṣika (Elefantengott-Ratte)

Mūṣika
Klein von Gestalt, doch fähig, die härtesten Steinmauern zu durchdringen, symbolisiert sie die Zähmung feiner Gedanken, die Einsicht in verborgene dunkle Ecken und die Beseitigung aller subtilen Hindernisse.
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Paravani (Kriegspfau)
Kriegsgott Skanda (Lord Murugan / Kartikeya)

Paravani (Kriegspfau)

Paravāṇi / Mayūra
Kann giftige Schlangen verschlingen und sein Gefieder wird immer prächtiger, mit den Krallen tritt er auf Giftschlangen, symbolisiert die Umwandlung der weltlichen Gifte von Gier, Zorn und Unwissenheit in Weisheit und Licht sowie das Durchtrennen von Eitelkeit und Hochmut.
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Heilige Geister des kosmischen Ozeans und des Quirlens des Milchmeeres (Shesha-Naga-König • sechszähniger weißer Elefant • siebenköpfiges Flugpferd • Wunschkuh • göttliche Schildkröte Kurma)

Shesha, der Schlangenkönig (Ananta Naga)
Gott Vishnu (Lord Vishnu)

Shesha, der Schlangenkönig (Ananta Naga)

Ādi Shesha / Ananta
Eine tausendköpfige goldene Riesenschlange, die auf dem kosmischen Milchmeer Indras schwebt und den schlafenden Schöpfergott Vishnu trägt; sie symbolisiert unvergängliche Zeit und unendliches Potenzial.
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Airāvata (Sechszähniger weißer Elefant)
Indra, der Himmelskönig (Lord Indra)

Airāvata (Sechszähniger weißer Elefant)

Airāvata
Der erste heilige weiße Elefant, geboren aus dem Quirlen des Milchmeers, mit vier langen Stoßzähnen und sieben Rüsseln, dessen Aufgabe es ist, reines Wasser aus der Unterwelt zu schöpfen und in den Himmel zu sprühen, um als Regen die Erde zu nähren.
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Uccaiḥśravas (Siebenköpfiges Himmelspferd)
Sonnengott Surya / Himmelskönig

Uccaiḥśravas (Siebenköpfiges Himmelspferd)

Uccaiḥśravas
Das schneeweiße Himmelspferd, gewonnen aus dem Quirlen des Milchozeans, mit einem schneeweißen Fell und sieben majestätischen Köpfen, das über die Sternenmeere hinweg dahinfliegen kann – der König aller Pferde im Universum.
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Kamadhenu (Wunschkuh)
Die Weisen und Heiligen (Rishis)

Kamadhenu (Wunschkuh)

Kāmadhenu / Surabhi
Die aus dem Quirlen des Milchozeans manifestierte Göttin des Überflusses, die die heiligen Erscheinungsformen aller Götter in sich trägt. Wo sie weilt, fließen Gold und Juwelen über, gedeihen alle Feldfrüchte und erfüllen sich alle guten Wünsche der Praktizierenden.
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Kurma (Heilige Mystische Schildkröte)
Zweite Inkarnation des Gottes Vishnu (Vishnu Avatar)

Kurma (Heilige Mystische Schildkröte)

Kūrma
Sein Panzer ist härter als Diamant. Beim Quirlen des Milchozeans sank er anstelle der Erde herab, hob mit seinem gewaltigen Rückenpanzer den großen Berg Mandara und stabilisierte so die Rotation des gesamten Universums.
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Vedisches Vāhana: Vom Tiertotem zum Fahrzeug der Bewusstseinserweiterung

Im Sanskrit bedeutet Vāhana (Vahana) „Träger“ oder „Fahrzeug“. In der indischen Philosophie spiegelt das heilige Reittier jeder Gottheit tiefgreifend die spezifische kosmische Kraft oder den menschlichen Instinktgeist wider, den diese Gottheit bezähmt. Dass die Gottheit auf dem heiligen Tier reitet, symbolisiert die absolute Beherrschung von groben körperlichen Begierden und unwissendem Geist durch das göttliche Überbewusstsein.

In der vedischen Astrologie (Jyotish) bestehen tiefe Entsprechungen zwischen den heiligen Tieren und den Mondhäusern (Nakshatras) sowie den neun Planeten-Gottheiten (Navagraha). Durch Meditation und das Erfassen der heiligen Natur der Gottheittiere können Praktizierende negative planetarische Aspekte im Geburtshoroskop auflösen und die ursprüngliche Lebenskraft vom Wurzelchakra bis zum Scheitelchakra erwecken.